Filme

Thailand hat in der Vergangenheit häufig als Drehort für die verschiedensten Filme gedient. Viele Szenen in bekannten Filmen sind hier entstanden. So zum Beispiel:


The Beach von Danny Boyle

(2000) Der US-amerikanische Thriller mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ist das berühmteste Beispiel für einen in Thailand gedrehten Film Hollywoods. Die Handlung beruht auf dem gleichnamigen Roman des Engländers Alex Garland und erzählt vom jungen Amerikaner Richard Fischer, der eine Rucksackreise durch Thailand macht. Von einem anderen Gast im Hostel, der kurz darauf Selbstmord begeht, erhält Richard die handgezeichnete Karte für einen versteckten Strand, von dem nur Eingeweihte wissen dürfen. Gemeinsam mit einem französischen Pärchen macht er sich auf den Weg zu dieser Bucht. Nach einigen Abenteuern dort angelangt erscheint ihnen das Leben dort mit anderen Aussteigern als ein Paradies. Nach einiger Zeit entpuppt sich die Insel jedoch als unheilvoller Ort, der eben nicht die „heile Welt“ darstellt. Der Traum wird zum Alptraum... herrliche Landschaftsaufnahmen, spannende Actionszenen, eine romantische Liebesgeschichte und ein kritischer Blick auf westliche Aussteiger und Traveller – das alles bietet „The Beach“. Gedreht wurde der Thriller zum Großteil auf der Doppelinsel Ko Phi Phi, unter Anderem in der Maya-Bucht auf der unbewohnten Insel Ko Phi Phi Leh. Diese Bucht stellt im Film den sagenumwobenen Strand dar und ist seit dem Erscheinen des Thrillers ein Touristenmagnet.

 

Der Mann mit dem goldenen Colt von Guy Hamilton
(1974) In dem Spielfilm, der auf dem gleichnamigen Roman von Ian Fleming basiert, spielt Roger Moore zum zweiten Mal die Rolle des britischen Geheimagenten James Bond. Dieser muss in Südostasien den Schurken Scaramanga bekämpfen, der das Solex, ein wichtiger Bestandteil einer Erfindung in die Hände bekommen hat. Nach einigen abenteuerlichen Begegnungen kommt es schließlich zum tödlichen Duell zwischen James Bond und Scaramanga. Dieses findet auf einer einsamen Bucht einer Südseeinsel statt – laut Drehbuch irgendwo in den vietnamesischen Gewässern. Tatsächlich wurden diese Szenen jedoch die Gegend um Ko Tapu, der Insellandschaft bei Phuket, gedreht. Genauso wie die Maya-Bucht ist dieser Ort seitdem eine beliebte Touristenattraktion.

 

Die Brücke am Kwai von David Lean
(1957) Dieser Spielfilm basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle und erzählt die Geschichte einer Gruppe britischer Kriegsgefangener im Zweiten Weltkrieg. Diese sind in einem japanischen Kriegsgefangenenlager in Birma untergebracht und werden gezwungen, eine Brücke über den Kwai zu erbauen. Diese Brücke ist teil der Eisenbahnlinie zwischen Birma und Bangkok in Thailand, welche auch als „Death Railway“ bezeichnet wurde. Zwischen Colonel Nicholson, der die Leitung für die Arbeiten übernehmen soll, und seinem japanischen Pendant, Colonel Sato entsteht ein Zweikampf. So geht es neben dem allgemeinen Kriegsgeschehen auch um die verschiedenen Kulturen, die hier konfliktreich aufeinander treffen.

 

One Night Husband von Pimpaka Nowira
(2003) Das thailändische Ehedrama erzählt von Sipang und Napat, die sich heftig ineinander verlieben und nur kurz nach ihrem Kennenlernen heiraten. Ihr Glück ist jedoch nicht von Dauer: Nach einem rätselhaften Telefonanruf verschwindet Napat – und der Zuschauer folgt Sipang auf der Suche nach ihrem Mann. Dabei kommt sie einigen Geheimnissen und einer merkwürdigen Vergangenheit des Mannes auf die Spur, den sie zu kennen glaubte. Ein einfühlsamer, spannungsgeladener Film, der aus weiblicher Sicht berichtet.