Ko Lanta

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Ko Lanta in der Provinz Krabi ist eigentlich eine Doppelinsel, die sich aus Ko Lanta Noi und Ko Lanta Yai zusammenfügt. Die beiden Inseln sind ausschließlich durch einen engen Meereskanal voneinander getrennt. Beide sind sehr ländlich geprägt und an vielen Orten findet noch das ursprüngliche Leben statt. Die Atmosphäre ist ruhig und beschaulich, auch wenn die touristische Infrastruktur inzwischen immer mehr ausgebaut wird. Vor allem Ko Lanta Yai wird verstärkt touristischer, sie gilt als die sehenswertere Insel der beiden. Auf ihr befindet sich auch der kleine Hauptort Ban Saladan im Norden der Insel. Dieses Dorf ist zum Teil noch auf Pfählen errichtet und allein deshalb interessant. Hier gibt es Läden, Banken und Geldautomaten, vergeblich suchen kann man hier jedoch Diskotheken und Shoppingmalls.

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Die Inseln verfügen über eine breite Spanne verschiedener, lang gestreckter Strände, von denen die meisten sehr seicht ins Meer hineinführen. Deshalb sind sie für Familien mit Kindern und ältere Menschen ideal. Hier kann geplantscht und in der Sonne relaxt werden, aber auch sportlichere Aktivitäten sind durchaus machbar. So bieten mehrere Tauchschulen Touren zum Tauchen und Schnorcheln in den Tauchspots an – beeindruckend ist das vor allem dann, wenn sich die faszinierenden Walhaie blicken lassen, die hier unterwegs sind. Aber allein die Unterwasserwelt mit ihren wunderschönen Korallenriffen ist sehenswert.
Der schönste Strand ist der Klong Dao Beach, nicht weit von Ban Saladan entfernt. Wer nicht im Wasser, sondern direkt auf den Inseln aktiv werden möchte, hat die Möglichkeit, auf Elefanten zu reiten oder Wanderungen durch den dichten Regenwald zu machen, beides ist auf Ko Lanta sehr populär. Eindrucksvoll ist außerdem die Mai Kaeo Höhle („Diamantenhöhle") in der Nähe vom Örtchen Baan Klong Nin, in der Fledermäuse und Riesenspinnen leben.

In der Regenzeit ist auf Ko Lanta so gut wie nichts los, einige Unterkünfte sind dann geschlossen und viele Aktivitäten werden gar nicht angeboten.