Sukhothai

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Sukhothai ist auf jeden Fall sehenswert und gewährt einen guten Einblick in die Anfänge der siamesischen Geschichte. Der Ort war Hauptstadt des Königreiches Sukhothai, das vom 13. Jahrhundert bis ins 15. Jahrhundert existierte und als erste Thai-Nation gilt. Hier entstand das thailändische Alphabet und der Sukothai-Stil prägte Kunst und Kultur des gesamten Landes. Der Name Sukhothai lässt sich mit „Morgenröte der Glückseligkeit“ übersetzen und tatsächlich ist die Ruinenstadt bis heute eindrucksvoll. Eine Vielzahl an imposanten Gebäuden und Gemäuern machen den historischen Stadtkern aus, der sich Old Sukhothai oder auch Sukhothai Historical Park nennt. Dieser historische Stadtteil wurde 1991 von der UNESCO in die Liste des Welt-Kulturerbes aufgenommen.

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Besonders eindrucksvoll sind im Zentrum der Anlage der Königspalast sowie der Haupttempel Wat Mahathat aus dem 13. Jahrhundert, zu dem ein Chedi in Lotusform gehört. Direkt bei den Palastruinen befindet sich außerdem das Ramkamhaeng National Museum, in dem es eine Sammlung von Skulpturen und zahllose Kunstgegenstände zu bewundern gibt. Auch das Miniaturmodell von Sukhothai ist schön und für einen Überblick über die Ruinenstadt hilfreich. Highlight des Museums ist allerdings der schreitende Buddha aus dem 14. Jahrhundert, der als typisch für die Sukhothai-Periode gilt. Innerhalb und außerhalb der alten Stadtmauer gibt es an die 200 Tempelruinen zu besichtigen. Die wichtigsten sind die Tempelanlagen Wat Phra Pai Luang, Wat Si Sawai und Wat Sra Sri. Auf dem gesamten Gelände ist man am besten mit dem Fahrrad unterwegs, diese können auch vor Ort gemietet werden.

12 km von der Altstadt entfernt befindet sich der neue Stadtteil New Sukhothai. Dieser Ort ist relativ klein und unspektakulär. Die meisten Besucher kommen nur wegen einer günstigen Unterkunft hier her.